Der Verkehr.
Indischer Verkehr ist auch so ein Kapitel für sich. Auf den Straßen tummeln sich TukTuks (motorisierte Rikschas), Autos (hauptsächlich Tata, Toyota, Hyundai und Mahindra. bähbähbäh.) aber noch mehr Motorräder. Es gibt mehr Motorräder als Autos. Sie quetschen sich zwischen den hupenden und stehenden Autos durch oder nehmen eine Abkürzung über den Bürgersteig.
Zwischendurch ein paar Kühe (und Kälbchen uuuuhhh *knuddelknuddel*), Ochsen, gelegentlich lebensmüde Menschen und Straßenhunde. Teilweise liegen die einfach lang gestreckt auf der Straße und schlafen. :(
Wir fahren jetzt Toyota. Naja *Nichts ist unmöglich*, obwohl ich dachte ich würde mich nie darüber freuen Toyota zu fahren, es ist so. (Wie schon gesagt: Nichts ist unmöglich.) Im Vergleich zu dem was sonst so auf den Straßen rumfährt... im Vergleich zu unserem absolut gammeligen Schulbus, in dem wir täglich bis zu drei Stunden sitzen. toooooooooooll. *husthusträusper*
In Deutschland hupt man höchstens mal alle heiligen Zeiten, in Indien ist die Hupe im Dauerbetrieb. Nach dem was ich bis jetzt mitgekriegt habe gibt es sogar ein System:
einmal hupen: ich überhole jetzt, nicht zur Seite fahren sonst schiebst du mich von der Straße runter!
zweimal hupen: ich will überholen aber du bist im Weg! PLATZ DA! ABER BISSCHEN ZACKIG!
lang auf der Hupe bleiben: meistens wenn der Fahrer genervt ist, weil Stau ist oder dumme lebensmüde Menschen über die Fahrbahn gehen und ihr Leben dabei riskieren.
Genauso oft wie in Indien die Hupe hergenommen wird, so selten wird in den Rückspiegel geschaut. Was heißt, so gut wie nie...